Biographisches
Alfred Grünwald
Ein Schaffer, der vieles erschaffen hat.
1929
am 3. Juni geboren in Brig
1936
Primarschule Brig
1943
Realschule Kollegium Spiritus Sanctus, Brig
1946-1949
Kunstlyzeum Beato Angelico und Brera, Mailand
1950
Rekrutenschule (Grenadier) in Losone TI
1951
Sgraffito Restaurant Post, Brig
1951-1953
École des Beaux-Arts und Académie de la Grande Chaumière, Paris
1953
Deckenfresko Englisch-Gruss Kapelle, Glis und Wandfresko am ehemaligen Postgebäude, Glis (danach bis 2014 am Gebäude der Raiffeisenbank, Glis)
Eidgenössisches Kunststipendium
1954
Studium der Glasmalerei bei Paul Bony, Paris
Ausstellung im Stockalperschloss, Brig
1955
Dekoration Eingang Schwimmbad Geschina , Brig (wurde später entfernt)
Grosses Fresko Kollegium Spiritus Sanctus, Brig
1956
Ausstellung im Manoir in Martinach
1957
Kunstakademie Bel Arti, Florenz, Studium der Porträtmalerei und der Lithographie
1958
Erste Glasmalerei: Kirche Albinen
1959
Betonglasmalerei Schulhaus-Bibliothek Münster VS
Geo-Chavez-Relief im Hotel Monte Leone, Simplon. Architekt des Hotels war Alfreds Bruder Felix Grünwald
Ausstellungen in Zürich (Galerie Kirchgasse) und Sitten (Galerie Andenmatten)
1960
Glasmalerei im heute nicht mehr erhaltenen Professorenhaus des Kollegiums Spiritus Sanctus, Brig (jetzt im dortigen Depot)
Ausstellung in Sitten (au carrefours des arts)
1961
Glasmalerei Spitalkapelle Brig (seit 1995 vor dem Alfred-Grünwald-Saal sowie an der Mediathek Wallis – Brig-Glis)
1962
Glasmalerei Kirche Hohtenn. Architekt der Kirche war Alfreds Bruder Felix Grünwald
Keramikdekorationen Lehrerseminar Sitten (heute in HES-SO Hochschule für Ingenieurwissenschaften, Sitten)
1963
Glasmalerei Kirche Eggerberg
Glasmalerei Pflegerinnenschule Visp (heute in HES-SO Hochschule für Gesundheit, Visp)
Glasfenster der Krypta der Kirche St.Niklaus
1964
Studienaufenthalt in Paris
Gemeinsame Ausstellung mit Willi Dreesen in der Galerie zur Matze, Brig
1965
Glasgemälde Société Suisse des Explosifs, Gamsen (wurde bei Gebäudesanierung entfernt). Architekt des dortigen Bürogebäudes war Alfreds Bruder Felix Grünwald
Wandfresko Camping Geschina, Brig
1965-1966
Grosses Wandfresko Kirche Jeizinen
1966
Ausstellungen in Zürich, Sitten, Brig und Helsingör (Dänemark)
Tod am 14. August im Spital Visp
1968
Gründung der Alfred-Grünwald-Stiftung
Gründer: Alfred-Grünwald-Erbgemeinschaft (Stifterfamilie), Burgerschaft Brig und Gemeinde Brig. Erster Stiftungsratspräsident ist Alfreds Bruder Felix Grünwald. Die Vermögenswidmung der Stifterfamilie an die Stiftung umfasst 72 Werke von Alfred Grünwald. Das Stiftungsgut wird im Stockalperschloss aufbewahrt.
Ausstellungen in der Galerie zur Matze, Brig und Galerie 66, Visp. Der Verkaufserlös ging in das Stiftungskapital und diente der Herausgabe des Buches von 1976. Weitere Stiftungs-Kapitalgeber: SKA (Schweizerische Kreditanstalt), Gemeinde Brig, Burgerschaft Brig und die Stifterfamilie.
1972
Ausstellung in Basel (Lonzahaus)
1976
Buch «Alfred Grünwald – Der Mensch/Das Werk/Die Stiftung», von Stiftungsrat Arnold Pfammatter, im Rotten-Verlag
1977
Ausstellung im Manoir in Martinach
1979
Eröffnung der Alfred Grünwald Stube im Restaurant Schlosskeller der Burgerschaft Brig-Glis
1980
Erstmalige Vergabe des Alfred-Grünwald-Preises. Preisträger Gustav Oggier
1984
Alfred-Grünwald-Preis geht an Johannes Loretan
1987
Alfred-Grünwald-Preis geht an Walter Eigenheer. Förderbeiträge für Maria Ceppi und Kilian Mutter.
1991
Nachschenkung der Stifterfamilie Grünwald. Weitere 228 gerahmte Gemälde und 162 Zeichnungen gehen an die Stiftung. Die Nachschenkung resultierte aus der Gedenkfeier zum 25.Todestag im Stockalperschloss, mit Ausstellungen in der Galerie zur Matze, Brig sowie im Kunsthaus zur Linde , Naters, mit Katalog.
Alfred-Grünwald-Preis geht an Elmar Chanton und Andreas Henzen. Förderbeiträge für Sandra von Roten und Urs Supersaxo.
1995
Einweihung des «Alfred-Grünwald-Saals» der Stadtgemeinde Brig-Glis im Gebäude der Mediathek Wallis – Brig-Glis
Alfred-Grünwald-Preis geht an Sybille Walpen. Förderbeiträge für Eva-Maria Pfaffen und Niklaus Loretan. Ausstellung der bisherigen Preisträger in der Galerie zur Matze, Brig-Glis.
2000
Alfred-Grünwald-Preis geht an Petra Fankhauser und Pascal Seiler.
2003
Ausstellung Alfred Grünwald und Hans Loretan in der Galerie zur Matze, Brig, zum 25jährigen Jubiläum des Kunstvereins Oberwallis.
2007
Inventarisierung des Stiftungs-Gutes von rund 500 Bildern, durchgeführt von Stiftungsratspräsident Marc W. Grünwald.
2009
Artikel über Alfred Grünwald im Allgemeinen Künstlerlexikon.
2012
Übergabe von neun Fotobüchern zum künstlerischen Werk von Alfred Grünwald sowie zur Stiftung, erstellt durch Stiftungsratspräsident Marc W. Grünwald, im Auftrag des Stiftungsrats.
2016
Gedenkausstellung zum 50. Todestag von Alfred Grünwald in Brig (Galerie zur Matze und alter Werkhof), mit Katalog
2020
Tod des amtierenden Stiftungsratspräsidenten René Grünwald
2025
Neu-Konstituierung des Stiftungsrats der Alfred Grünwald Stiftung
2029
100. Geburtstag von Alfred Grünwald